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Passkeys setzen sich durch: Warum „Login ohne Passwort“ jetzt im Alltag ankommt

Passkeys setzen sich durch: Warum „Login ohne Passwort“ jetzt im Alltag ankommt

Veröffentlicht am Januar 30, 2026Januar 30, 2026 by gunkan

Passwörter sind seit Jahren ein Sicherheitsproblem: zu kurz, wiederverwendet, geleakt, phishbar. In den IT-News taucht deshalb immer häufiger ein Begriff auf, der nach einer echten Ablösung klingt: Passkeys. Gemeint ist ein Login-Verfahren, das ohne Passwort auskommt und stattdessen auf kryptografischen Schlüsseln basiert. Was steckt dahinter – und warum wird das 2026 für viele Nutzerinnen und Nutzer spürbar?

Was sind Passkeys?

Ein Passkey ist vereinfacht gesagt ein kryptografisches Schlüsselpaar, das für einen bestimmten Dienst erstellt wird. Der private Schlüssel bleibt auf Ihrem Gerät (z. B. Smartphone oder Laptop), der öffentliche Schlüssel liegt beim Anbieter. Beim Login beweisen Sie gegenüber dem Dienst, dass Sie den privaten Schlüssel besitzen – ohne ihn jemals zu übertragen.

Die Freigabe erfolgt in der Praxis über Biometrie (Face ID/Fingerprint) oder eine Geräte-PIN. Das fühlt sich an wie „Entsperren“, ersetzt aber den klassischen Passwort-Dialog.

Warum Passkeys in den News so häufig sind

Weil sie zwei der größten Probleme moderner Accounts adressieren: Phishing und Credential-Stuffing. Ein Passkey ist an die konkrete Website bzw. App gebunden. Wenn Sie auf einer Fake-Seite landen, kann der Passkey dort nicht einfach „funktionieren“, weil die kryptografische Bindung nicht passt. Und selbst wenn es irgendwo einen Datenabfluss gibt: Ein öffentlicher Schlüssel allein reicht nicht, um sich anzumelden.

  • Weniger Angriffsfläche: kein Passwort, das abgegriffen oder erraten werden kann.
  • Weniger Reibung: Login per Fingerabdruck/Face ID statt Passwort + 2FA-Code.
  • Bessere Skalierung: ideal für mobile Nutzung und häufige Logins.

Was sich für Nutzer ändert – und was nicht

Für Nutzer sieht es oft so aus: „Mit Face ID anmelden“ oder „Mit Fingerabdruck anmelden“. Der große Unterschied ist: Das ist nicht nur Komfort – es ist ein anderes Sicherheitsmodell. Allerdings verschwinden Passwörter nicht über Nacht. Viele Dienste fahren eine Übergangsphase: Passkeys zusätzlich zum Passwort, oder Passkeys als Standard mit einem Fallback.

Merksatz: Passkeys ersetzen das Passwort – aber nicht die Notwendigkeit, Geräte zu schützen und Wiederherstellungsoptionen sauber zu konfigurieren.

Die größte Hürde: Wiederherstellung & Gerätewechsel

Die wichtigste Alltagsfrage lautet nicht „Wie logge ich mich ein?“, sondern „Was passiert, wenn ich mein Gerät verliere?“ Genau hier war das Thema lange zäh. Inzwischen setzen viele Ökosysteme auf Passkey-Synchronisierung (z. B. über Geräte-Clouds) oder bieten Wiederherstellungsmechanismen über vertrauenswürdige Geräte/Recovery-Optionen. Das ist komfortabel – aber Sie sollten es bewusst einrichten.

  • Empfehlung: mindestens zwei vertrauenswürdige Geräte (z. B. Smartphone + Laptop) mit Passkeys.
  • Empfehlung: Recovery-Optionen prüfen (Backup-Codes, Recovery-Mail, Recovery-Kontakt – je nach Dienst).
  • Empfehlung: Gerätesperre aktivieren (PIN/Passcode), OS-Updates zeitnah installieren.

Was Unternehmen daraus mitnehmen sollten

Für Unternehmen ist der Trend doppelt spannend: Erstens sinken die Kosten durch weniger Passwort-Resets und Supportfälle. Zweitens verbessert sich die Security-Position messbar, weil Phishing-basierte Kontoübernahmen schwerer werden. Wer Passkeys einführt, sollte jedoch an zwei Dinge denken: Policy und Onboarding.

  • Policy: Wie werden Passkeys verpflichtend? Welche Rolle spielt 2FA als Backup? Welche Geräte sind erlaubt?
  • Onboarding: Kurze Anleitung, Recovery-Flow testen, Support-Runbook vorbereiten.

Kurzfazit

Passkeys sind kein futuristisches Experiment mehr, sondern ein praktischer Schritt weg vom Passwort-Chaos. Der Trend taucht nicht zufällig so oft in IT-News auf: Er kombiniert bessere Sicherheit mit besserer Usability. Wer 2026 Accounts neu aufsetzt oder Plattformen betreibt, kommt an „Login ohne Passwort“ immer seltener vorbei.

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